Beides ist nicht zwingend miteinanderverknüpft. Nicht immer ist der Schutz eines Zeichens über eine Markenregistrierung gleichzeitig damit verbunden, jede Verwendung des Zeichens aus dem Markenrecht verbieten zu können. So auch in einem Sachverhalt, den das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entscheiden hat (Beschluss vom 30. August 2018, Az.: 6 W 77/18). Dort wollte der Inhaber der deutschen Marke „Tactical Polo“ die Bewerbung von Waren, die identisch zu dem Schutzumfang der eingetragenen Marke waren, auf der Internetverkaufsplattform verbieten lassen, sofern die Waren dort durch den abgemahnten Anbieter neben weiteren Angaben auch mit der Angabe  „Tactical Polo“ beworben worden waren.Verwendet worden die Marke in folgenden Bezeichnungen:

„Under Armour ® Tactical Polohemd Range HeatGear®“, „Under Armour ® Tactical Poloshirt Charged Cotton®, HeatGear®“

Hier sahen die Richter für die Marke einen beschreibenden Inhalt und versagten unter anderem deswegen das erfolgreiche Vorgehen aus der Marke. Ferner war die Bezeichnung „Tactical Polo“ bei Amazon in eine Aneinanderreihung von Zeichen eingebunden, die eine Zeichenähnlichkeit ebenfalls ausschlössen.